Nach dem ersten Entziehungs-Schub geht´s jetzt im Moment mal relativ gut. Es gibt wieder Antrieb, ich komm´ aus dem Bett, es gibt Fortschritte. Und ich "trainiere" nun täglich. Gehe seit etwa 10 Tagen jeden Tag (!) raus, mach´meine kleine Runde, lüfte mein Hirnkastl ein bisschen und komme wieder zu Kräften.
Fühle mich auch relativ "nüchtern" und wach im Gegensatz zu früher. Man sollte aber nichts verschreien, es gibt eine bezeichnende Episode dazu:
Eine alte Bekannte rief mich an, um mit mir einen Besuchs-Termin zu vereinbaren. Mein Mann war Zeuge des Gesprächs, wie wir nach einigem Hin&Her schließlich auf "Freitag, 10.00 Uhr" kamen. Dieser Zeitpunkt wurde dann mehrmals von mir wiederholt, weil sie rückfragte, ob das nicht doch zu früh sei oder wie oder was.... Nein, 10.00 Uhr passt super, bitte komm´ um 10.00 Uhr...
Jedenfalls: Endlich Einigung und Tschüss und ich zu meinem Mann: "Freitag um 11.00 Uhr kommt die Susanne".
Natürlich hat er mich drauf hingewiesen, dass ich gerade in den letzten 5 Minuten mind. 3 mal 10.00 Uhr wiederholt habe und ihm das ja schon auf den Nerv gegangen sei. Und ich?! Glaubte ihm kein Wort! Bis ich schließlich ein Mail von ihr bekommen habe, in dem sie mir den Termin nochmal bestätigte.
So viel also dazu. Es mag ja Leute geben, denen das gern und oft "sowieso" passiert. Ich gehöre nicht dazu. Ich merk´ mir meine Termine und ich weiß, was ich vor 1 Minute gerade vereinbart habe.
Also, was ist die Moral von der Geschicht´: Morphium bliebt Morphium. Und aus.
Verlaufsprotokoll meiner Beinkorrektur im linken Oberschenkel in mehreren Achsen: Geradestellung des X-Knies um 6° plus Beinverlängerung am Oberschenkel um 3,5 cm. Wie geht das: Mit dem Taylor Spatial Frame = externer Ringfixateur, der mehrdimensionale Korrekturen graduell ermöglicht. OP: 30.Juni 2009, Abnahme: 15. März 2010 = 37 Wochen. Drehtage netto: 44. Fragen und Rückmeldungen gerne an beinkorrektur@gmx-topmail.de
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Mittwoch, 30. September 2009
ad Schmerztherapie, Entzug und so
Also ein Teil dieser letzten Wochen in der Depression ist auf Reduktion des Morphiums zurückzuführen, war also entzugsbedingt, wie mir meine Hausärztin, meine Apothekerin und meine Homöopatin versichert haben:
Nachdem der Drehprozess beendet war (mit 29. August), begann ich einige Zeit später, die sogenannten "Rescues" wegzulassen. Hab´ also auf die Basistherapie zurückgeschrauft.
Die Folge war tiefste Depressivität und Labilität, absolute Antriebslosigkeit und schlichtweg ein "Gatsch" im Hirn. Unfähig, klar zu denken usw. Wäre vielleicht halb so schlimm für mich gewesen, wenn ich nicht ursprünglich gesagt hätte, ich steige nach 3 Monaten (also mit 1. Oktober) beruflich wieder ein. Zumindet im "Background", von zu Hause aus. Das hat viel Stress ausgelöst. Einerseits durch mich selbst bzw. innerlich (wie geht´s jetzt weiter, wie soll ich das schaffen...), andererseits von der Firma her. Schließlich wollte man ja wissen, wie es jetzt weitergeht und das kam definitiv zum falschen Zeitpunkt.
Daher mein Tipp: Zu NICHTS verpflichten mit dem Ding!
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Mittlerweile geht´s besser, daher schreibe ich auch wieder.
Meine Hausärztin ist aus ihrem 3-wöchigen Urlaub zurück und die nächste Etappe habe ich gerade gestern angefangen: Reduktion der Basistherapie. Zumindest das Morphium. Die Abenddosis wird halbiert. Mal sehen, wie es da weitergeht.
Nachdem der Drehprozess beendet war (mit 29. August), begann ich einige Zeit später, die sogenannten "Rescues" wegzulassen. Hab´ also auf die Basistherapie zurückgeschrauft.
Die Folge war tiefste Depressivität und Labilität, absolute Antriebslosigkeit und schlichtweg ein "Gatsch" im Hirn. Unfähig, klar zu denken usw. Wäre vielleicht halb so schlimm für mich gewesen, wenn ich nicht ursprünglich gesagt hätte, ich steige nach 3 Monaten (also mit 1. Oktober) beruflich wieder ein. Zumindet im "Background", von zu Hause aus. Das hat viel Stress ausgelöst. Einerseits durch mich selbst bzw. innerlich (wie geht´s jetzt weiter, wie soll ich das schaffen...), andererseits von der Firma her. Schließlich wollte man ja wissen, wie es jetzt weitergeht und das kam definitiv zum falschen Zeitpunkt.
Daher mein Tipp: Zu NICHTS verpflichten mit dem Ding!
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Mittlerweile geht´s besser, daher schreibe ich auch wieder.
Meine Hausärztin ist aus ihrem 3-wöchigen Urlaub zurück und die nächste Etappe habe ich gerade gestern angefangen: Reduktion der Basistherapie. Zumindest das Morphium. Die Abenddosis wird halbiert. Mal sehen, wie es da weitergeht.
Dienstag, 29. September 2009
Schluss mit lustig - jetzt einmal Klartext
Warum ich seit 1,5 Monaten nichts geschrieben habe? Weil´s nicht lustig war. Weil das einfach nicht so einfach ist. Weil es ganz schön runterziehen kann. Und weil man sich darauf nicht vorbereiten kann.
Nein, t´schuldigung, stimmt nicht. Es gibt schon Menschen, die das können. Vielleicht. Die, die meditieren und so. Sagen sie. Die, die´s tun. Da soll das leichter packbar sein alles. Die, die´s nicht tun, müssen halt durch den Kakao durch, Aus.
Es ist einfach so, dass die schlechten vor den guten Tagen dominieren. Und es wird härter, je weiter man gedreht hat. Vielleicht spielt schon auch die Jahreszeit eine Rolle. Vielleicht ist es ja im Winter wirklich leichter, wie viele ExpertInnen meinen. Im Nachhinein kann ich mir das schon auch vorstellen und ich würde die OP nach Möglichkeit auch in den Herbst oder ins Frühjahr setzen. Das mit den Wunden und dem körperlichen Gesamtzustand dürfte da schon ein bisl besser sein.
Jedenfalls wird es härter, je länger der Drehprozess dauert. Die Schmerzen nehmen zu, die Invalidität und die Depressivität. Die stellt sich ja nämlich einerseits als "simple" Nebenwirkung der Opiate ein, genauso wie als Nebenwirkung der Gesamtsituation an sich: Die "Isolationshaft", wie ich das dann zu nennen pflegte. Und man ist dem dann schon relativ machtlos ausgeliefert. Ich würde nämlich nicht meinen, dass ich eine negative Grund- und Voreinstellung hatte. Eher im Gegenteil. Und trotzdem hat es mich dann ordentlich erwischt. Aber ich schreib´s zum größeren Teil den Medikamenten zu.
Jedenfalls: während andere Leidensgenossen Namen wie "Folterinstrument" oder "Fleischhackermethode" mit diesem Prozess verbinden, hat sich für mich die "Isolationshaft" herauskristallisiert...
Das war also die schlechte Nachricht. Aber zum Glück gibt´s doch auch:
Die gute Nachricht: Der medizinische Verlauf ist bis dato einwandfrei :-)
Es gab lediglich zwei Kleinigkeiten: Einmal Verdacht auf einen Pininfekt, der zum Glück bei der Wurzel erfasst wurde. Ab da war Wund- bzw. die sogenannte "Pinpflege" mit Schrecken, Schreien und Tränen verbunden. Es hat einfach "schweineweh" getan :-( Die Wunden wurden ja größer und tiefer und da musste mein Mann schon ordentlich rumstochern drin..... Uaaaahhhhh ..... Aber anders geht´s nicht. Ein Pininfekt hätte zur Folge, das man in einer neuerlichen Operation den Pin entfernen müsste und und woanders einen neuen einsetzen müsste. Na, danke. Seavas Kaiser.
Die zweite Kleinigkeit war eine allergische Reaktion am Oberschenkel, bezogen auf die Klebe- und Desinfektionsmittel. Das war auch nicht lustig, Ausschlag am ganzen OS und natürlich Auswirkungen auf die Schmerzen an den Wunden..... Wundpflege ist jedenfalls eine Wissenschaft für sich, wenn das so lange dauert. Da muss man flexibel sein mit den Putzmitteln und den Verbandsmaterialien. Denn alle Hautfreundlichkeit der Welt nützt nichts, wenn sie monatelang diversen ätzenden (Desinfektionsmittel) und klebenden ("hautfreundliche" Klebestreifen für das Verbandszeug) Substanzen ausgeliefert ist. Also hier wurden dann neue Wege eingeschlagen, es wird jetzt öfter abgewechselt und manchmal mache ich vor dem Putzen für ein paar Stunden auf.
Den Ausschlag hat übrigens eine Cortisonsalbe wieder ins Lot gebracht und bis jetzt ist er wie der geblieben, wo er auch vorher schon war...
Nein, t´schuldigung, stimmt nicht. Es gibt schon Menschen, die das können. Vielleicht. Die, die meditieren und so. Sagen sie. Die, die´s tun. Da soll das leichter packbar sein alles. Die, die´s nicht tun, müssen halt durch den Kakao durch, Aus.
Es ist einfach so, dass die schlechten vor den guten Tagen dominieren. Und es wird härter, je weiter man gedreht hat. Vielleicht spielt schon auch die Jahreszeit eine Rolle. Vielleicht ist es ja im Winter wirklich leichter, wie viele ExpertInnen meinen. Im Nachhinein kann ich mir das schon auch vorstellen und ich würde die OP nach Möglichkeit auch in den Herbst oder ins Frühjahr setzen. Das mit den Wunden und dem körperlichen Gesamtzustand dürfte da schon ein bisl besser sein.
Jedenfalls wird es härter, je länger der Drehprozess dauert. Die Schmerzen nehmen zu, die Invalidität und die Depressivität. Die stellt sich ja nämlich einerseits als "simple" Nebenwirkung der Opiate ein, genauso wie als Nebenwirkung der Gesamtsituation an sich: Die "Isolationshaft", wie ich das dann zu nennen pflegte. Und man ist dem dann schon relativ machtlos ausgeliefert. Ich würde nämlich nicht meinen, dass ich eine negative Grund- und Voreinstellung hatte. Eher im Gegenteil. Und trotzdem hat es mich dann ordentlich erwischt. Aber ich schreib´s zum größeren Teil den Medikamenten zu.
Jedenfalls: während andere Leidensgenossen Namen wie "Folterinstrument" oder "Fleischhackermethode" mit diesem Prozess verbinden, hat sich für mich die "Isolationshaft" herauskristallisiert...
Das war also die schlechte Nachricht. Aber zum Glück gibt´s doch auch:
Die gute Nachricht: Der medizinische Verlauf ist bis dato einwandfrei :-)
Es gab lediglich zwei Kleinigkeiten: Einmal Verdacht auf einen Pininfekt, der zum Glück bei der Wurzel erfasst wurde. Ab da war Wund- bzw. die sogenannte "Pinpflege" mit Schrecken, Schreien und Tränen verbunden. Es hat einfach "schweineweh" getan :-( Die Wunden wurden ja größer und tiefer und da musste mein Mann schon ordentlich rumstochern drin..... Uaaaahhhhh ..... Aber anders geht´s nicht. Ein Pininfekt hätte zur Folge, das man in einer neuerlichen Operation den Pin entfernen müsste und und woanders einen neuen einsetzen müsste. Na, danke. Seavas Kaiser.
Die zweite Kleinigkeit war eine allergische Reaktion am Oberschenkel, bezogen auf die Klebe- und Desinfektionsmittel. Das war auch nicht lustig, Ausschlag am ganzen OS und natürlich Auswirkungen auf die Schmerzen an den Wunden..... Wundpflege ist jedenfalls eine Wissenschaft für sich, wenn das so lange dauert. Da muss man flexibel sein mit den Putzmitteln und den Verbandsmaterialien. Denn alle Hautfreundlichkeit der Welt nützt nichts, wenn sie monatelang diversen ätzenden (Desinfektionsmittel) und klebenden ("hautfreundliche" Klebestreifen für das Verbandszeug) Substanzen ausgeliefert ist. Also hier wurden dann neue Wege eingeschlagen, es wird jetzt öfter abgewechselt und manchmal mache ich vor dem Putzen für ein paar Stunden auf.
Den Ausschlag hat übrigens eine Cortisonsalbe wieder ins Lot gebracht und bis jetzt ist er wie der geblieben, wo er auch vorher schon war...
Dienstag, 18. August 2009
Schmerzen, Frust, Nerven usw.
Eine häufig gestellte Frage ist die nach den Schmerzen.
Ja, die gibt es.
Und es gibt auch verschiedene Formen und Ursachen.
Es gibt aber auch eine Schmerztherapie und einen jeweils individuellen Umgang damit. Weiters Variationen je nach eigener Befindlichkeit, sowohl physisch wie auch psychisch.
Es wird also nicht viel Sinn machen, wenn ich hier die verschiedenen Schmerzformen und Intensitäten beschreibe. Das ist auch individuell bestimmt.
Ich merke zum Beispiel, dass die Schmerzen schlimmer sind, wenn es mir psychisch nicht gut geht. Wenn der "Hüttenkoller", die Langeweile, das Angewiesensein, das Gerät nervt und das Ende wieder mal sehr weit ist... Dann gibt es mehr Schmerzen bzw. tun sie mehr weh. Ja, dieselben Schmerzen nämlich sind nicht so schlimm, tun nicht so sehr weh, wenn es mir v.a. psychisch besser geht.
Zur Schmerztherapie:
Ich bekomme 2 Arten von Schmerzmitteln: Hydal und Novalgin.
Die Hydal sind Morphiumtabletten und die gibt es in verschiedenen Milligramm-Abstufungen. Da hab ich eine Basistherapie und bei Mehrbedarf noch die sog. "Rescues" mit weniger Milligramm und schneller Wirksamkeit, wo ich bis zu einer gewissen Menge dazunehmen kann.
Die Novalgin sind auch starke Schmerzmittel mit einem anderen Wirkstoff.
5 Mal am Tag läutet bei mir der Tablettenwecker. Bei Bedarf kann es sein, dass ich dazwischen auch mal eine Rescue nehme.
Natürlich hat das alles seine Nebenwirkungen, v.a. Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Verstopfung usw. Übelkeit nur mehr hin&wider (wenn ich zu wenig esse), anfangs eher und da nur nach Überdosen. Erbrochen hab ich aber nie deswegen. Es lässt sich also schon ganz gut aushalten.
Abhängigkeit:
Ja, natürlich macht Morphium abhängig. Ich spür zwar nichts davon (hab ja meine fixen Zeiten, wo ich mir sogar den Wecker stelle), aber man sollte halt nicht so naiv sein und das dann abrupt absetzen. Soll angeblich vorkommen. Dann hat man einen kalten Entzug. Ich bin unter ständiger Betreuung meiner Hausärztin und möchte spätestens nach der Drehphase die Dosis verringern. Spätestens wenn das Gerät dann ganz draußen ist, werde ich das dann "ausschleifen" lassen. Also langsam abbauen. Laut den Ärzten soll das ganz gut funktionieren und ich bin zuversichtlich, dass das geht.
Ja, die gibt es.
Und es gibt auch verschiedene Formen und Ursachen.
Es gibt aber auch eine Schmerztherapie und einen jeweils individuellen Umgang damit. Weiters Variationen je nach eigener Befindlichkeit, sowohl physisch wie auch psychisch.
Es wird also nicht viel Sinn machen, wenn ich hier die verschiedenen Schmerzformen und Intensitäten beschreibe. Das ist auch individuell bestimmt.
Ich merke zum Beispiel, dass die Schmerzen schlimmer sind, wenn es mir psychisch nicht gut geht. Wenn der "Hüttenkoller", die Langeweile, das Angewiesensein, das Gerät nervt und das Ende wieder mal sehr weit ist... Dann gibt es mehr Schmerzen bzw. tun sie mehr weh. Ja, dieselben Schmerzen nämlich sind nicht so schlimm, tun nicht so sehr weh, wenn es mir v.a. psychisch besser geht.
Zur Schmerztherapie:
Ich bekomme 2 Arten von Schmerzmitteln: Hydal und Novalgin.
Die Hydal sind Morphiumtabletten und die gibt es in verschiedenen Milligramm-Abstufungen. Da hab ich eine Basistherapie und bei Mehrbedarf noch die sog. "Rescues" mit weniger Milligramm und schneller Wirksamkeit, wo ich bis zu einer gewissen Menge dazunehmen kann.
Die Novalgin sind auch starke Schmerzmittel mit einem anderen Wirkstoff.
5 Mal am Tag läutet bei mir der Tablettenwecker. Bei Bedarf kann es sein, dass ich dazwischen auch mal eine Rescue nehme.
Natürlich hat das alles seine Nebenwirkungen, v.a. Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Verstopfung usw. Übelkeit nur mehr hin&wider (wenn ich zu wenig esse), anfangs eher und da nur nach Überdosen. Erbrochen hab ich aber nie deswegen. Es lässt sich also schon ganz gut aushalten.
Abhängigkeit:
Ja, natürlich macht Morphium abhängig. Ich spür zwar nichts davon (hab ja meine fixen Zeiten, wo ich mir sogar den Wecker stelle), aber man sollte halt nicht so naiv sein und das dann abrupt absetzen. Soll angeblich vorkommen. Dann hat man einen kalten Entzug. Ich bin unter ständiger Betreuung meiner Hausärztin und möchte spätestens nach der Drehphase die Dosis verringern. Spätestens wenn das Gerät dann ganz draußen ist, werde ich das dann "ausschleifen" lassen. Also langsam abbauen. Laut den Ärzten soll das ganz gut funktionieren und ich bin zuversichtlich, dass das geht.
Drehverlauf... Auf und Ab, Hoch und Tief...
Wir befinden uns bei Drehtag Nr. 37 von 44. Das heißt: 7 Drehtage noch, dann ist diese Phase mal vorbei.
Wie verlief´s bis jetzt:
Nach der OP natürlich mal nur und rein "niederg´streckt". Der Knochen frisch durchtrennt, das Gerät im Bein, Schmerzen. Oder fast (die Medikamente - Morphium und Co. - helfen zum Glück ja ganz gut). Nach 7 Tagen "Adaption" wurde bereits mit dem Drehen begonnen. Nach 11 Tagen schon ab nach Hause. Dann kam mal eine - leider nur kurze - Phase, wo ich mich von der OP, der Umstellung auf das Gerät, die Schmerzen und die Medikamente dann allmählich erholt hatte. Da dacht´ ich doch glatt, dass es ja eh nicht so arg ist. Isses ja auch nicht. Gibt schon wesentlich Schlimmeres. Aber ein Spaziergang im Wald isses auch nicht grade...
Die ersten 21 Drehtage hab´ ich durchgedreht - also rein mechanisch, nicht psychisch ;-) Hatte sogar das Gefühl, alles wird immer besser. Aber so ist das mit dem Teil nicht. Kaum hat man die OP überwunden und die Adaption an Teil und Schmerzen mal geschafft, wird´s "zacher". Die Wunden immer weiter offen (das Teil "wandert" ja schließlich), das Bein immer noch g´streckter: Man kann das Bein bereits nach der OP nicht mehr abbiegen (zumindest wenn´s in den OS eingesetzt wird). Dann versucht man mit Zusatzmitteln und Zähne zambeißen, es um ein paar Grade wieder zum Biegen zu bringen, und dann kommt aber eben der Streckeffekt. Außerdem immer mehr Wehwehchen dazu und schließlich - langsam aber sicher - ließen zumindest bei mir dann auch die Nerven merklich nach. Man darf nicht den Fehler machen und sich denken: "Jetzt wird´s besser, jetzt geht´s bergauf". Solange man im Drehprozess ist, ist das nicht so. Darauf kann man danach dann hoffen. Ich hab´zwar schon versucht, die Wunden immer ein bissl "auszuleiern" durch gewisse Beanspruchung. Hab´ gehofft, dass es dann leichter geht. Aber es ist erstens nicht jeder Tag gleich gut. Weder physisch noch psychisch. Und es kommen verschiedene Effekte und Schmerzen dazu. Also hatte ich jetzt mal ein ziemliches Tief zu durchtauchen. V.a. psychisch. Im Moment schaut´s wieder gut aus. Aber man kann das offenbar nicht so sagen. Mal geht´s besser, mal schlechter. Mal kippt alles ganz rasch wieder um.
Man darf wirklich nicht vergessen, dass es noch schlimmere Schmerzen und körperliche Zustände gibt und auch, dass das ein absehbares Ende hat. Vielleicht sollte ich mir das mal ganz groß wohin schreiben ;-) Wenn nämlich mal der Frust, die Depression und die Schmerzen überhand nehmen, ist es schwieriger, wieder Oberwasser zu kriegen. Momentan schaut´s also wieder besser aus.
Seit dem 21. Drehtag mache ich also immer wieder mal 1-2 Tage Pause. Noch 7 Tage. Der Countdown läuft.
Beim letzten Röntgen, 27 Tage nach Drehbeginn, war ein Ende zwischen den Knochen schon etwa 2,5 cm offen und man konnte schon Kalziumeinlagerungen und Kallusbildung erkennen (siehe Foto).
Vom Verlauf her also alles bestens :-)
Wie verlief´s bis jetzt:
Nach der OP natürlich mal nur und rein "niederg´streckt". Der Knochen frisch durchtrennt, das Gerät im Bein, Schmerzen. Oder fast (die Medikamente - Morphium und Co. - helfen zum Glück ja ganz gut). Nach 7 Tagen "Adaption" wurde bereits mit dem Drehen begonnen. Nach 11 Tagen schon ab nach Hause. Dann kam mal eine - leider nur kurze - Phase, wo ich mich von der OP, der Umstellung auf das Gerät, die Schmerzen und die Medikamente dann allmählich erholt hatte. Da dacht´ ich doch glatt, dass es ja eh nicht so arg ist. Isses ja auch nicht. Gibt schon wesentlich Schlimmeres. Aber ein Spaziergang im Wald isses auch nicht grade...
Die ersten 21 Drehtage hab´ ich durchgedreht - also rein mechanisch, nicht psychisch ;-) Hatte sogar das Gefühl, alles wird immer besser. Aber so ist das mit dem Teil nicht. Kaum hat man die OP überwunden und die Adaption an Teil und Schmerzen mal geschafft, wird´s "zacher". Die Wunden immer weiter offen (das Teil "wandert" ja schließlich), das Bein immer noch g´streckter: Man kann das Bein bereits nach der OP nicht mehr abbiegen (zumindest wenn´s in den OS eingesetzt wird). Dann versucht man mit Zusatzmitteln und Zähne zambeißen, es um ein paar Grade wieder zum Biegen zu bringen, und dann kommt aber eben der Streckeffekt. Außerdem immer mehr Wehwehchen dazu und schließlich - langsam aber sicher - ließen zumindest bei mir dann auch die Nerven merklich nach. Man darf nicht den Fehler machen und sich denken: "Jetzt wird´s besser, jetzt geht´s bergauf". Solange man im Drehprozess ist, ist das nicht so. Darauf kann man danach dann hoffen. Ich hab´zwar schon versucht, die Wunden immer ein bissl "auszuleiern" durch gewisse Beanspruchung. Hab´ gehofft, dass es dann leichter geht. Aber es ist erstens nicht jeder Tag gleich gut. Weder physisch noch psychisch. Und es kommen verschiedene Effekte und Schmerzen dazu. Also hatte ich jetzt mal ein ziemliches Tief zu durchtauchen. V.a. psychisch. Im Moment schaut´s wieder gut aus. Aber man kann das offenbar nicht so sagen. Mal geht´s besser, mal schlechter. Mal kippt alles ganz rasch wieder um.
Man darf wirklich nicht vergessen, dass es noch schlimmere Schmerzen und körperliche Zustände gibt und auch, dass das ein absehbares Ende hat. Vielleicht sollte ich mir das mal ganz groß wohin schreiben ;-) Wenn nämlich mal der Frust, die Depression und die Schmerzen überhand nehmen, ist es schwieriger, wieder Oberwasser zu kriegen. Momentan schaut´s also wieder besser aus.
Seit dem 21. Drehtag mache ich also immer wieder mal 1-2 Tage Pause. Noch 7 Tage. Der Countdown läuft.
Beim letzten Röntgen, 27 Tage nach Drehbeginn, war ein Ende zwischen den Knochen schon etwa 2,5 cm offen und man konnte schon Kalziumeinlagerungen und Kallusbildung erkennen (siehe Foto).
Vom Verlauf her also alles bestens :-)
Montag, 3. August 2009
Frust
Tja, was soll ich euch vormachen. Bei allem positiven Denken und Dankbarkeit, dass ich das überhaupt machen kann... Es ist natürlich nicht einfach, nicht lustig und manchmal schon auch recht frustrierend.
Wie gesagt: Das, was es bei dieser Prozedur (neben den praktischen und organisatorischen Dingen) am allermeisten braucht, sind gute Nerven und Durchhaltevermögen.
Ich krieg das zur Zeit zu spüren. Wenn der ganze Körper so ramponiert ist und man nichtmal rauskommt, kann das schon deprimieren.
Warum der ganze Körper: Neben den Schmerzen vom Apparat (Knochen, Wunden und eingeschränkte Beweglichkeit) kommt natürlich Kreuzweh dazu, im Unterbauch bin ich von den täglichen Trombosespritzen ein einziges Sieb (was sich weder toll anfühlt, noch toll aussieht), die Verstopfung von den Medikamenten und diese Eingeschränktheit. Duschen geht mir ab. Waschen ist so mühsam und hat dann nichtmal was erfrischendes. Manchmal (oder meistens) hab ich das Gefühl, ich stinke einfach weiter - obwohl ich täglich viel Zeit damit verbringe, mich gründlich am ganzen Körper zu waschen.
Ich hab´ auch eine gesteigerte Sensibilität bei manchen Empfindungen: Vor allem der Geruchssinn ist ausgeprägter und auch die Geräusch- und Lärmempfindlichkeit ist wesentlich ausgeprägter. Das ist anstrengend und nervenaufreibend.
Die Augen sind ebenfalls empfindlicher. Fernsehen und Lesen ist also auch anstrengend. Zusätzlich zu den Konzentrationsstörungen, die das Ganze auch erschweren.
Ja, und dann kommen natürlich so Dinge dazu, wie zum Beispiel, dass ich einfach viel allein bin. Und immer am selben Ort: in meinem Bett. Es ist in diesen Wochen so heiß, dass ich nichtmal auf den Balkon sitzen mag - und kann (Kreislauf). Und ich hab auch gar keine Lust dazu. In der Nacht bin ich auch allein in meinem Bett. Ich schlafe bei offener Tür und Licht im Gang. Bin sehr schreckhaft geworden. Muss aber allein schlafen, weil wir (mein Mann und ich) je ein eigenes Zimmer haben mit je einem 140er Bett - damit wir sowohl unser eigenes Reich haben, aber auch genug Platz für zu zweit im Bett. Leider sind die Betten in diesem Fall aber einfach zu eng. Ich brauche mehr Platz und mein Mann mehr Ruhe in der Nacht. Also das kommt auch dazu. Recht einsam und allein am immer ewig gleichen Ort. Das ist öd. Und seit ein paar Tagen geht mir das alles ein wenig auf die Nerven.
Die einzige Lust, die mir mein Körper zur Zeit gönnt, ist der Geschmacksinn und das sieht man mittlerweile glaub´ ich auch schon.
Also die Highlights des Tages sind im Moment: Essen und Wundpflege. Wobei das erstere die einzige Lustempfindung möglich macht und Letzteres das Schmerzhafteste vom Tag ist. Yippieh.
So, damit lass´ ich mal meine Jammerei. Gehört halt auch dazu.
Und das sind natürlich alles Dinge, die bei jedem anders sind. Die Umstände und die Empfindlichkeiten. Vielleicht bin ich da ja einfach etwas sensibler.
Wie gesagt: Das, was es bei dieser Prozedur (neben den praktischen und organisatorischen Dingen) am allermeisten braucht, sind gute Nerven und Durchhaltevermögen.
Ich krieg das zur Zeit zu spüren. Wenn der ganze Körper so ramponiert ist und man nichtmal rauskommt, kann das schon deprimieren.
Warum der ganze Körper: Neben den Schmerzen vom Apparat (Knochen, Wunden und eingeschränkte Beweglichkeit) kommt natürlich Kreuzweh dazu, im Unterbauch bin ich von den täglichen Trombosespritzen ein einziges Sieb (was sich weder toll anfühlt, noch toll aussieht), die Verstopfung von den Medikamenten und diese Eingeschränktheit. Duschen geht mir ab. Waschen ist so mühsam und hat dann nichtmal was erfrischendes. Manchmal (oder meistens) hab ich das Gefühl, ich stinke einfach weiter - obwohl ich täglich viel Zeit damit verbringe, mich gründlich am ganzen Körper zu waschen.
Ich hab´ auch eine gesteigerte Sensibilität bei manchen Empfindungen: Vor allem der Geruchssinn ist ausgeprägter und auch die Geräusch- und Lärmempfindlichkeit ist wesentlich ausgeprägter. Das ist anstrengend und nervenaufreibend.
Die Augen sind ebenfalls empfindlicher. Fernsehen und Lesen ist also auch anstrengend. Zusätzlich zu den Konzentrationsstörungen, die das Ganze auch erschweren.
Ja, und dann kommen natürlich so Dinge dazu, wie zum Beispiel, dass ich einfach viel allein bin. Und immer am selben Ort: in meinem Bett. Es ist in diesen Wochen so heiß, dass ich nichtmal auf den Balkon sitzen mag - und kann (Kreislauf). Und ich hab auch gar keine Lust dazu. In der Nacht bin ich auch allein in meinem Bett. Ich schlafe bei offener Tür und Licht im Gang. Bin sehr schreckhaft geworden. Muss aber allein schlafen, weil wir (mein Mann und ich) je ein eigenes Zimmer haben mit je einem 140er Bett - damit wir sowohl unser eigenes Reich haben, aber auch genug Platz für zu zweit im Bett. Leider sind die Betten in diesem Fall aber einfach zu eng. Ich brauche mehr Platz und mein Mann mehr Ruhe in der Nacht. Also das kommt auch dazu. Recht einsam und allein am immer ewig gleichen Ort. Das ist öd. Und seit ein paar Tagen geht mir das alles ein wenig auf die Nerven.
Die einzige Lust, die mir mein Körper zur Zeit gönnt, ist der Geschmacksinn und das sieht man mittlerweile glaub´ ich auch schon.
Also die Highlights des Tages sind im Moment: Essen und Wundpflege. Wobei das erstere die einzige Lustempfindung möglich macht und Letzteres das Schmerzhafteste vom Tag ist. Yippieh.
So, damit lass´ ich mal meine Jammerei. Gehört halt auch dazu.
Und das sind natürlich alles Dinge, die bei jedem anders sind. Die Umstände und die Empfindlichkeiten. Vielleicht bin ich da ja einfach etwas sensibler.
Freitag, 31. Juli 2009
1. Monat vorbei
Vorgestern war die OP 1 Monat vorbei und Halbzeit beim Drehen: 22. Tag von 44. Wie ist es bisher gelaufen:
Die Zeit im Krankenhaus war v.a. vom Knochschmerz her am schlimmesten. Natürlich auch die Adaption an die Medikamente und die Nebenwirkungen sowie die "Gewöhnung" an das Gerät und die Behinderung.
Der Knochenschmerz ist dann in den Hintergrund getreten, als sich der Knochenmarkskanal wieder allmählich geschlossen hat und der Kallus langsam entstanden ist.
Die Wundschmerzen traten in den Vordergrund und das Gewöhnen an diese ständige "Ramponiertheit". Langsam hab ich mich auch damit abgefunden, dass ich mich auch nachts mind. 1 Mal aus dem Bett und aufs Klo kämpfen muss (1 Nebenwirkung ist die starke Entwässerung durch die Medikamente).
Schließlich dachte ich schon, soooo schlimm isses ja gar nicht. Bis vorgestern. Bis sich ein sehr starker Wundschmerz entwickelt hat.
Durch das Drehen bewegen sich ja auch die Pins und die Wunden, die ja bis zum Knochen gehen, öffnen sich immer mehr. Ich erspare euch ein Foto davon.
Jedenfalls ist dieser starke Wundschmerz auch nicht zu vernachlässigen. An eine gewisse "Dosis" davon hatte ich mich tatsächlich schon fast so etwas wie "gewöhnt". Aber das kann auch noch ärger sein und das ist nicht lustig. Ich hatte (bzw. habe noch immer) dann also trotz prinzipiell positiver Grundeinstellung auch ein psychisches Tief.
Natürlich ist klar, dass sich das auch wieder ändert, aber es ist auch klar, dass man nich immer tough sein kann.
Ich denke, das ist bei der ganzen mentalen Vorbereitung und Grundeinstellung auch wichtig: Sich bewusst sein, dass es wesentlich Schlimmeres gibt, aber auch, dass das hier auch eine große Herausforderung ist. Dass am Ende zwar ein positives Ergebnis zu erwarten ist, auf das man sich freuen kann, aber dass der Prozess dazwischen doch einiges abverlangt und auch von Höhen und Tiefen geprägt ist. Es ist kein kontinuierlicher Verlauf, weder "gerade aus", noch in Richtung "immer besser". Es geht auf und ab, hin und her, körperlich wie psychisch.
Aber ganz wichtig ist, sich auch in den Tiefphasen vor Augen zu halten, dass dieser Eingriff ein sicheres Ende haben wird mit noch dazu ziemlich sicherem positiven Ergebnis. Solange einem gesundheitlich nichts Wesentlicheres fehlt, ist es sogar ziemlich großartig, dass man sich damit seine Gesundheit und seine Lebensqualität verbessern kann.
98% meiner Zeit spielt sich jetzt, 1 Monat nach der OP noch im Bett ab. Aber von der Grundverfassung ist es kein Vergleich zum Beginn.
Ich habe auch schon 4(!!) "Ausflüge" hinter mir (2x Postkasten, 1x bis zur Apotheke(!), 1x mit dem Auto), aber davon ein andermal mehr.
Die Zeit im Krankenhaus war v.a. vom Knochschmerz her am schlimmesten. Natürlich auch die Adaption an die Medikamente und die Nebenwirkungen sowie die "Gewöhnung" an das Gerät und die Behinderung.
Der Knochenschmerz ist dann in den Hintergrund getreten, als sich der Knochenmarkskanal wieder allmählich geschlossen hat und der Kallus langsam entstanden ist.
Die Wundschmerzen traten in den Vordergrund und das Gewöhnen an diese ständige "Ramponiertheit". Langsam hab ich mich auch damit abgefunden, dass ich mich auch nachts mind. 1 Mal aus dem Bett und aufs Klo kämpfen muss (1 Nebenwirkung ist die starke Entwässerung durch die Medikamente).
Schließlich dachte ich schon, soooo schlimm isses ja gar nicht. Bis vorgestern. Bis sich ein sehr starker Wundschmerz entwickelt hat.
Durch das Drehen bewegen sich ja auch die Pins und die Wunden, die ja bis zum Knochen gehen, öffnen sich immer mehr. Ich erspare euch ein Foto davon.
Jedenfalls ist dieser starke Wundschmerz auch nicht zu vernachlässigen. An eine gewisse "Dosis" davon hatte ich mich tatsächlich schon fast so etwas wie "gewöhnt". Aber das kann auch noch ärger sein und das ist nicht lustig. Ich hatte (bzw. habe noch immer) dann also trotz prinzipiell positiver Grundeinstellung auch ein psychisches Tief.
Natürlich ist klar, dass sich das auch wieder ändert, aber es ist auch klar, dass man nich immer tough sein kann.
Ich denke, das ist bei der ganzen mentalen Vorbereitung und Grundeinstellung auch wichtig: Sich bewusst sein, dass es wesentlich Schlimmeres gibt, aber auch, dass das hier auch eine große Herausforderung ist. Dass am Ende zwar ein positives Ergebnis zu erwarten ist, auf das man sich freuen kann, aber dass der Prozess dazwischen doch einiges abverlangt und auch von Höhen und Tiefen geprägt ist. Es ist kein kontinuierlicher Verlauf, weder "gerade aus", noch in Richtung "immer besser". Es geht auf und ab, hin und her, körperlich wie psychisch.
Aber ganz wichtig ist, sich auch in den Tiefphasen vor Augen zu halten, dass dieser Eingriff ein sicheres Ende haben wird mit noch dazu ziemlich sicherem positiven Ergebnis. Solange einem gesundheitlich nichts Wesentlicheres fehlt, ist es sogar ziemlich großartig, dass man sich damit seine Gesundheit und seine Lebensqualität verbessern kann.
98% meiner Zeit spielt sich jetzt, 1 Monat nach der OP noch im Bett ab. Aber von der Grundverfassung ist es kein Vergleich zum Beginn.
Ich habe auch schon 4(!!) "Ausflüge" hinter mir (2x Postkasten, 1x bis zur Apotheke(!), 1x mit dem Auto), aber davon ein andermal mehr.
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