Es gibt eine Planänderung:
Ich habe mich aus verschiedenen Gründen dazu entschieden, die für den 10. Mai geplante Arthroskopie und Narkosemobilisation nach Rücksprache mit meinem Arzt und meiner Physiotherapeutin vorerst zu verschieben auf mind. Mitte Juni und stattdessen inzwischen mal mein berufliches Comeback zu machen.
Ich habe mit meiner Firma ausgemacht, dass ich ab diesem Montag, 3. Mai wieder einsteige. Allerdings zu folgenden Konditionen: Alles, was sich am PC und Telefon erledigen lässt, mache ich zu Hause und komme nur für persönliche Termine ins Büro und auf externe Einsätze (z.b. Vortragstätigkeiten usw.). Da ich auch noch eine Menge Überstunden und Urlaub ausständig habe, werde ich versuchen, "langsam" wieder einzusteigen. Ob mir das gelingen wird, werden wir noch sehen :D
Aber es wird eh nur gehen, was geht. Ich habe bereits letzten Dienstag, nach 3 Stunden wirklich netten Besprechungen im Büro schon gemerkt, dass ich mich da eh nach meinem Körper richten muss. Ich war danach so erledigt, dass mich ein Freund mit dem Auto nach Hause fahren musste.
Mein Allgemeinzustand ist im Moment so, dass es mir geistig-mental absolut super geht :-) Einzig körperlich muss ich noch aufbauen, da sich das Knie nur beschränkt abbiegen lässt und schmerzt und auch die Muskeln im OS und Knie noch mehr als ausbaufähig sind. Ich ermüde auch noch relativ rasch, v.a. wenn ich auswärts unterwegs bin. Also ist anfangs ohnehin nur möglich, entweder Büro ODER Physio an einem Tag. Das wird sich in den nächsten Wochen alles weisen, es wird mit der Zeit auch sicher besser werden und auf jeden Fall freue ich mich jetzt wieder auf alles :-)
Verlaufsprotokoll meiner Beinkorrektur im linken Oberschenkel in mehreren Achsen: Geradestellung des X-Knies um 6° plus Beinverlängerung am Oberschenkel um 3,5 cm. Wie geht das: Mit dem Taylor Spatial Frame = externer Ringfixateur, der mehrdimensionale Korrekturen graduell ermöglicht. OP: 30.Juni 2009, Abnahme: 15. März 2010 = 37 Wochen. Drehtage netto: 44. Fragen und Rückmeldungen gerne an beinkorrektur@gmx-topmail.de
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(1)
Freitag, 30. April 2010
Sonntag, 11. April 2010
Status Quo und Next Steps
Es ist jetzt 5 Wochen nach der OP, seit 3 Wochen bin ich zu Hause.
Was hat sich inzwischen getan:
Die Medikamente sind nun bis auf ein entzündungshemmendes Präparat am Abend abgesetzt.
Mein Allgemeinzustand:
Mein Allgemein- und Gefühlszustand hat sich merklich verbessert. Meine Grundstimmung ist jetzt positiv "heiter", ich bin nicht mehr so labil und leicht erreg- und reizbar. Das lag eindeutig an den Medikamenten und diesen Zustand bin ich nun wohl endlich los :-) Auch zur Freude meiner Familie ;-)
Ich gehe auch fast jeden Tag raus und spazieren. Das tut nicht nur dem Bein, sondern auch der Seele gut, der Frühling tut sein übriges und die Farbe kommt so auch ins Gesicht zurück.
Knie:
Ich bin jetzt bei guten 50° Winkel vor, bzw. 55 (bis 60)° nach physiotherpeutischer Behandlung (2x/Woche). Mache jeden Tag viele Übungen, gehe spazieren und fahre ca. 2-3 Stunden in der Motorschiene. Dafür ist jetzt mal definitiv zu wenig weitergegangen. Rein vom Messbaren her sind wir nämlich nicht mehr als 5-10° weiter, aber die Qualität der Bewegungen und die Beweglichkeit des Knies hat sich schon deutlich verbessert. Also "gefühlt" bzw. rein subjektiv sind das mind. 10°-20° mehr...
Wundenschließung und Narbenbehandlung:
Die Wunden haben sich relativ rasch geschlossen, die "Krater" werden aber noch eine Weile so bleiben, wie es ausschaut. Ich muss nun auch die Narben behandeln. Das ist ein große Überwindung - da hinzugreifen. Aber Narbengewebe ist hart und die gehen ja quer durch den OS. Also hier heißt es massieren, draufdrücken, einschmieren, kneten usw.
Kleidung...
Ja, ich genieße es sehr, wieder etwas normaler ausschauen zu können. Kleine Einschränkung: Es passt mir halt fast nichts mehr... Neulich hab ich auch den Blick auf die Waage gewagt und es sind doch ein paar Kilos dazugekommen... Meine Beine sind zwar wunderbar schlank, aber die Mitte ist rundherum gewachsen... Muss wohl ein bisserl abnehmen, wenn ich keine neue Garderobe kaufen will ;-)
Mobilität:
Ich war nun bereits 4 mal selbständig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Bus und Bim. Also mit Fix wär das wirklich allerreinstes Harakiri gewesen. Ich bin ja schon relativ gut auf den Beinen, brauche aber noch Krücken, v.a. auf weite Strecken bzw. auf der Straße. Aber ohne eine gewisse Grundstabilität wär das absolut zu vergessen. Anfangs hat´s auch mehr geschmerzt im Knie, weil die Sitze so konzipiert sind, dass die nach hinten abschüssig sind. Aber zumindest das Sitzen ist jetzt mit dem größeren Winkel schon ok. Ich nehm halt Umwege in Kauf, um nur bei End- und Großstationen umzusteigen. Da hat man mehr Zeit dafür und fällt nicht gleich um, weil die so schnell losfahren während man noch zum Platz stolpert oder mit dem Kartenautomaten rumtut... >(
+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +
News zu den Next Steps:
Mein Termin am 20.4. (also heute) ist nach Rücksprache mit meinem Arzt gecancelled (wir sollten doch noch etwas zuwarten), dafür muss ich am 9. Mai wieder ins Krankenhaus. Am 10. Mai machen wir dann eine so genannte Narkosemobilisation (Abbiegen unter Narkose) und Arthroskopie, anschließend bleibe ich noch ein paar Tage zur Behandlung.
Dann sollte sich in diesem Bereich aber merklich etwas ändern.
Wenn nicht,.............???!!!
Doch das denke ich gar nicht. Bin zuversichtlich.
Was hat sich inzwischen getan:
Die Medikamente sind nun bis auf ein entzündungshemmendes Präparat am Abend abgesetzt.
Mein Allgemeinzustand:
Mein Allgemein- und Gefühlszustand hat sich merklich verbessert. Meine Grundstimmung ist jetzt positiv "heiter", ich bin nicht mehr so labil und leicht erreg- und reizbar. Das lag eindeutig an den Medikamenten und diesen Zustand bin ich nun wohl endlich los :-) Auch zur Freude meiner Familie ;-)
Ich gehe auch fast jeden Tag raus und spazieren. Das tut nicht nur dem Bein, sondern auch der Seele gut, der Frühling tut sein übriges und die Farbe kommt so auch ins Gesicht zurück.
Knie:
Ich bin jetzt bei guten 50° Winkel vor, bzw. 55 (bis 60)° nach physiotherpeutischer Behandlung (2x/Woche). Mache jeden Tag viele Übungen, gehe spazieren und fahre ca. 2-3 Stunden in der Motorschiene. Dafür ist jetzt mal definitiv zu wenig weitergegangen. Rein vom Messbaren her sind wir nämlich nicht mehr als 5-10° weiter, aber die Qualität der Bewegungen und die Beweglichkeit des Knies hat sich schon deutlich verbessert. Also "gefühlt" bzw. rein subjektiv sind das mind. 10°-20° mehr...
Wundenschließung und Narbenbehandlung:
Die Wunden haben sich relativ rasch geschlossen, die "Krater" werden aber noch eine Weile so bleiben, wie es ausschaut. Ich muss nun auch die Narben behandeln. Das ist ein große Überwindung - da hinzugreifen. Aber Narbengewebe ist hart und die gehen ja quer durch den OS. Also hier heißt es massieren, draufdrücken, einschmieren, kneten usw.
Kleidung...
Ja, ich genieße es sehr, wieder etwas normaler ausschauen zu können. Kleine Einschränkung: Es passt mir halt fast nichts mehr... Neulich hab ich auch den Blick auf die Waage gewagt und es sind doch ein paar Kilos dazugekommen... Meine Beine sind zwar wunderbar schlank, aber die Mitte ist rundherum gewachsen... Muss wohl ein bisserl abnehmen, wenn ich keine neue Garderobe kaufen will ;-)
Mobilität:
Ich war nun bereits 4 mal selbständig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Bus und Bim. Also mit Fix wär das wirklich allerreinstes Harakiri gewesen. Ich bin ja schon relativ gut auf den Beinen, brauche aber noch Krücken, v.a. auf weite Strecken bzw. auf der Straße. Aber ohne eine gewisse Grundstabilität wär das absolut zu vergessen. Anfangs hat´s auch mehr geschmerzt im Knie, weil die Sitze so konzipiert sind, dass die nach hinten abschüssig sind. Aber zumindest das Sitzen ist jetzt mit dem größeren Winkel schon ok. Ich nehm halt Umwege in Kauf, um nur bei End- und Großstationen umzusteigen. Da hat man mehr Zeit dafür und fällt nicht gleich um, weil die so schnell losfahren während man noch zum Platz stolpert oder mit dem Kartenautomaten rumtut... >(
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News zu den Next Steps:
Mein Termin am 20.4. (also heute) ist nach Rücksprache mit meinem Arzt gecancelled (wir sollten doch noch etwas zuwarten), dafür muss ich am 9. Mai wieder ins Krankenhaus. Am 10. Mai machen wir dann eine so genannte Narkosemobilisation (Abbiegen unter Narkose) und Arthroskopie, anschließend bleibe ich noch ein paar Tage zur Behandlung.
Dann sollte sich in diesem Bereich aber merklich etwas ändern.
Wenn nicht,.............???!!!
Doch das denke ich gar nicht. Bin zuversichtlich.
Donnerstag, 8. April 2010
Finanzielle Voraussetzungen
Bisher beiseite gelassen, sollte es doch Erwähnung finden. Einen mehrmonatigen Krankenstand inklusive finanzieller Mehrbelastung muss man sich leisten können.
In Österreich zumindest ist es so, dass Angestellte 3 Monate noch ihr altes Nettogehalt beziehen, danach jedoch nur mehr 80% des letzten Nettogehaltes von der Krankenkasse bekommen.
Dazu kommen die Mehrbelastungen für Medikamente, Physiotherapie und - wie bei mir jetzt - auch noch die Motorschiene. Bei mir wirkt sich das so aus, dass ich zwar gleich um mehr als 300 Euro weniger rausbekomme, aber dafür auch gleich um insgesamt mehr als 300 Euro mehr Fixkosten habe...! Meine Finanzsituation ähnelt nun der, die ich während meiner Abendschulzeit (mit Kind und Kegel) hatte.
Nicht eingerechnet sind hier diverse Hilfmittel, die wir in der Wohnung installiert haben (wie Haltegriffe am Klo u.dgl.) oder meine speziell von der Schwiegermuttter angefertigten Hosen sowie die Spezial-Unterhosen mit dem seitlichen Klettverschluss undundund. Rechnet man noch das Benzin für die Krankenhausfahrten und den Selbstbehalt für die Krankenhaus-Aufenthalte dazu, summiert sich das immer mehr.
Man kann das zwar schwer im Vorhinein berechnen, aber eine gewisse Rechnung sollte man auf jeden Fall anstellen.
Und vielleicht sollte man zur berechneten Mindestdauer auch gleich was draufschlagen. Ich kenne bis jetzt keinen Fall, der in der vorausgesagten Mindestzeit mit der Behandlung fertig war.
Für mich persönlich gilt trotz allem jedoch: Ich hab´s keine einzige Sekunde bereut und bin im wahrsten Sinn HEIL-froh, dass ich das machen konnte. Der Rest wird auch noch werden :-)
In Österreich zumindest ist es so, dass Angestellte 3 Monate noch ihr altes Nettogehalt beziehen, danach jedoch nur mehr 80% des letzten Nettogehaltes von der Krankenkasse bekommen.
Dazu kommen die Mehrbelastungen für Medikamente, Physiotherapie und - wie bei mir jetzt - auch noch die Motorschiene. Bei mir wirkt sich das so aus, dass ich zwar gleich um mehr als 300 Euro weniger rausbekomme, aber dafür auch gleich um insgesamt mehr als 300 Euro mehr Fixkosten habe...! Meine Finanzsituation ähnelt nun der, die ich während meiner Abendschulzeit (mit Kind und Kegel) hatte.
Nicht eingerechnet sind hier diverse Hilfmittel, die wir in der Wohnung installiert haben (wie Haltegriffe am Klo u.dgl.) oder meine speziell von der Schwiegermuttter angefertigten Hosen sowie die Spezial-Unterhosen mit dem seitlichen Klettverschluss undundund. Rechnet man noch das Benzin für die Krankenhausfahrten und den Selbstbehalt für die Krankenhaus-Aufenthalte dazu, summiert sich das immer mehr.
Man kann das zwar schwer im Vorhinein berechnen, aber eine gewisse Rechnung sollte man auf jeden Fall anstellen.
Und vielleicht sollte man zur berechneten Mindestdauer auch gleich was draufschlagen. Ich kenne bis jetzt keinen Fall, der in der vorausgesagten Mindestzeit mit der Behandlung fertig war.
Für mich persönlich gilt trotz allem jedoch: Ich hab´s keine einzige Sekunde bereut und bin im wahrsten Sinn HEIL-froh, dass ich das machen konnte. Der Rest wird auch noch werden :-)
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Mittwoch, 31. März 2010
Nach der Abnahme II - Veränderungen
Für viele stellen sich jetzt auch Fragen wie "Wie fühlt sich das an", "Wie ist geht das mit den Wunden weiter" etc.
Also das Gefühl ist natürlich sehr ungewohnt. Ich habe ca. 1 Woche gebraucht, um das Gerät rauszukriegen. Teilweise passe ich noch immer auf, dass ich nicht anstoße wenn ich mich setze, auf´s Klo gehe usw.
Schmerzen und Schmerzmittel:
Schmerzmäßig schaut´s gut aus. Es gibt keinen Grund- bzw. Wundscherz mehr. Leider beim Abbiegen und in der Motorschiene schon, aber das lässt sich regulieren. Auch ohne Medikamente ;-) Selbige wurden zwar gleich reduziert, aber ich muss weiterhin Schmerztabletten und Entzündungshemmer nehmen. Werde aber in der nächsten Zeit ein bisschen mit weiterer Reduktion "experimentieren". Das Morphiumrpäparat ist ja auch noch dabei, aber seit dem Krankenhaus auf niedrigster Dosis. Da haben wir wohl was übersehen... aber besser spät als nie ;-)
Wunden und Wundpflege:
Die Wunden fühlen sich anfangs zwar sehr ungewohnt an, aber zum Glück nicht schmerzhaft. Bei den ersten beiden Wundversorgungen bin ich in Tränen ausgebrochen (wegen der Angst und der Erinnerung), aber das spürt man auch nicht mehr. Die Wundversorgung wurde nach einer guten Woche beendet. Jetzt habe ich nicht mal mehr ein Pflaster drauf, darf und soll auch duschen :-)
Kleidung:
Am zweiten Tag nach der OP bin ich das erste Mal wieder in eine normale Hose geschlüpft. Ich ziehe bis jetzt nur leichte und elastische Stoffhosen an wegen der Wunden - und: I liiike! :-)
Auch die Klettverschluss-Unterhosen gehören der Vergangenheit an. Ich kann zwar noch nicht normal am Klo sitzen (linkes Bein weggestreckt), aber die Hose bis zum Boden lassen, daher geht das.
Schlafen:
Wie gesagt: Mein Mann getraut sich wieder neben mich, wir schlafen im selben Bett :-) Ich schlafe aber noch am Rücken mit einem Polsteraufbau unterm Knie bzw. max. auf die rechte Seite gedreht. Am Bauch bin ich bisher nur beim Therapeuten gelegen. Das ist ganz schön ungewohnt und ich bin noch total vorsichtig, mich überhaupt erst in diese Lage zu bringen...
Langsam aber sicher zieht also wieder "Zivilisation" ein in meinem Körper. Eigentlich brauch ich nur mehr die Medikamente losbekommen und das Knie richten - wenn nötig eben ein letztes Mal im OP :-)
# # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # # #
Gedanken zur Schmerztherapie:
Ich war diesmal mit 4 weiteren Patientinnen im Zimmer. Allesamt 65 plus. Mit neuen Prothesen an Hüfte, Knie oder Schulter. Denen wurde also jeweils ihr ganzes Gelenk entfernt und Metall eingesetzt. Wieviel ich damals an Dosis bekommen habe, ist mir da erst bewusst geworden, weil ich live beobachten konnte, wieviel die bekommen haben. Das war einige Milligramm-Stufen drunter...!
Also das Gefühl ist natürlich sehr ungewohnt. Ich habe ca. 1 Woche gebraucht, um das Gerät rauszukriegen. Teilweise passe ich noch immer auf, dass ich nicht anstoße wenn ich mich setze, auf´s Klo gehe usw.
Schmerzen und Schmerzmittel:
Schmerzmäßig schaut´s gut aus. Es gibt keinen Grund- bzw. Wundscherz mehr. Leider beim Abbiegen und in der Motorschiene schon, aber das lässt sich regulieren. Auch ohne Medikamente ;-) Selbige wurden zwar gleich reduziert, aber ich muss weiterhin Schmerztabletten und Entzündungshemmer nehmen. Werde aber in der nächsten Zeit ein bisschen mit weiterer Reduktion "experimentieren". Das Morphiumrpäparat ist ja auch noch dabei, aber seit dem Krankenhaus auf niedrigster Dosis. Da haben wir wohl was übersehen... aber besser spät als nie ;-)
Wunden und Wundpflege:
Die Wunden fühlen sich anfangs zwar sehr ungewohnt an, aber zum Glück nicht schmerzhaft. Bei den ersten beiden Wundversorgungen bin ich in Tränen ausgebrochen (wegen der Angst und der Erinnerung), aber das spürt man auch nicht mehr. Die Wundversorgung wurde nach einer guten Woche beendet. Jetzt habe ich nicht mal mehr ein Pflaster drauf, darf und soll auch duschen :-)
Kleidung:
Am zweiten Tag nach der OP bin ich das erste Mal wieder in eine normale Hose geschlüpft. Ich ziehe bis jetzt nur leichte und elastische Stoffhosen an wegen der Wunden - und: I liiike! :-)
Auch die Klettverschluss-Unterhosen gehören der Vergangenheit an. Ich kann zwar noch nicht normal am Klo sitzen (linkes Bein weggestreckt), aber die Hose bis zum Boden lassen, daher geht das.
Schlafen:
Wie gesagt: Mein Mann getraut sich wieder neben mich, wir schlafen im selben Bett :-) Ich schlafe aber noch am Rücken mit einem Polsteraufbau unterm Knie bzw. max. auf die rechte Seite gedreht. Am Bauch bin ich bisher nur beim Therapeuten gelegen. Das ist ganz schön ungewohnt und ich bin noch total vorsichtig, mich überhaupt erst in diese Lage zu bringen...
Langsam aber sicher zieht also wieder "Zivilisation" ein in meinem Körper. Eigentlich brauch ich nur mehr die Medikamente losbekommen und das Knie richten - wenn nötig eben ein letztes Mal im OP :-)
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Gedanken zur Schmerztherapie:
Ich war diesmal mit 4 weiteren Patientinnen im Zimmer. Allesamt 65 plus. Mit neuen Prothesen an Hüfte, Knie oder Schulter. Denen wurde also jeweils ihr ganzes Gelenk entfernt und Metall eingesetzt. Wieviel ich damals an Dosis bekommen habe, ist mir da erst bewusst geworden, weil ich live beobachten konnte, wieviel die bekommen haben. Das war einige Milligramm-Stufen drunter...!
Dienstag, 30. März 2010
Der Drehplan - so funktioniert(e) das...!
Kaum zu glauben... ich hab bis jetzt den Drehplan einbehalten ;-) Für alle Betroffenen natürlich interessant zu wissen, wie das funktioniert. Also hier gibt´s den Drehplan für die Prozedur:
Jeder "Strut" ist ein Teleskopstab bzw. Schraube, die nach diesem Plan Tag für Tag Millimeter für Millimeter weitergedreht wurde. Nicht immer jede, da ich keine reine symmetrische Korrektur bzw. Verlängerung hatte, sondern auch mein Knie hinausgedreht wurde und die Rotationsachse um ein paar Grad begradigt wurde. Die roten Striche und Zahlen bedeuten Drehpausen.
Dieses Dokument werde ich mir jedenfalls einrahmen und dann hoffentlich nie vergessen, wie viel Mut ich dafür gebraucht habe :-)

Hier sind die Struts mit der Millimeter-Skala nochmal zu sehen. 6 Wochen vor der Abnahme wurden die dann gegen "normale" Schrauben ersetzt (wie berichtet).
Jeder "Strut" ist ein TeleskopstDieses Dokument werde ich mir jedenfalls einrahmen und dann hoffentlich nie vergessen, wie viel Mut ich dafür gebraucht habe :-)

Hier sind die Struts mit der Millimeter-Skala nochmal zu sehen. 6 Wochen vor der Abnahme wurden die dann gegen "normale" Schrauben ersetzt (wie berichtet).
Montag, 29. März 2010
Nach der Abnahme

Am Samstag bin ich aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ich war etwas länger dort als geplant: voraussichtlich sollte ich Mo oder Di (15. oder 16.3.) operiert werden und bereits Fr entlassen werden. Operiert bin tatsächlich schon am Mo worden, aber die Entlassung hat sich dann zwei mal verschoben und so war ich dann 2 Wochen im Krankenhaus.
Mein Knie war nach der OP weniger beweglich als vorher (20° vs. 45° mit TSF). Also bekam ich täglich Physiotherapie und Motorschiene. Leider sind wir ziemlich bald bei den bereits vorher erlangten 45° "stehen" geblieben. Obwohl ich den Anweisungen des Therapeuten wirklich bemüht folgte: "Sie müssen ihrem Knie jetzt 23 Stunden täglich sagen, dass sie es wieder brauchen und daher: abbiegen, abbiegen, abbiegen". Ich lag stundenlang in der Motorschiene, ließ mein Bein brav "hängen" und gab ihm Reize was das Zeug hielt (auch in der Nacht. Da schlafe ich mit einem Polsteraufbau unter dem Knie) - ich hatte ja zum Glück nichts anderes zu tun im Krankenhaus ;-)

Leider stellte sich dann nach einigen Tagen schon heraus, dass die fehlende Beugung bzw. der fehlende Fortgang (bei meinem Pensum sollte doch einige Grade plus werden) nicht etwa an den verkürzten Muskeln und Sehnen lag (die ließen sich ja super dehnen), sondern IM Knie selbst.
Wir können nur Vermutungen anstellen was da los ist, aber verwunderlich ist es natürlich nicht, dass da etwas verklumpt oder verkalkt ist nach bald 9 Monaten....
Next Steps:
Ich bin nun zu Hause und habe auch hier eine Motorschiene bekommen. Ich muss in den nächsten Wochen weiterhin mein maximales Augenmerk auf die Flexion legen. Auch wenn die Aussichten auf einen Fortgang minimal sind (wenn ich nach einigen Stunden Schiene und langsamer Steigerung um ein paar Grade mal 1-2 Stunden pausiere, bin ich sofort wieder "unten" mit den Graden). Aber auch der Reiz am Knochen ist wichtig, damit sich das Material weiter gut verdichten kann.
In 4 Wochen schauen wir dann wieder nach und je nachdem was dann rauskommt, wird dann entweder mal "nur" unter Narkose abgebogen soweit möglich bzw. sehr wahrscheinlich auch nochmal ins Knie rein "geschaut" (z.B: mittels Arthroskopie) und allfälliges Material entfernt.
Leider habe ich zwar von ärztlicher Seite nie gehört "Das wird wieder, ganz sicher, egal wie, aber es wird". Es heißt nur, wir tun dies oder das und wir "schauen"... Aber inzwischen habe ich von einigen Leuten (Schwestern, Physio, Betroffene) schon gehört, dass so ein "Ausputzen" vom Knie schon viel bringt. Hoffen wir also, dass sich "nur" eine Blutung verklumpt hat (oder etwas ähnliches), sodass das wirklich mit einer Arthroskopie behoben werden kann.
Fingers crossed :-)
Mittwoch, 10. März 2010
Risiko Pininfekt vs. Wundenputzen
Dem Wundenputzen möchte ich schon lange einen Artikel widmen.
Das größte Risiko bei dieser Methode sei der sogenannte Pininfekt, heißt es. Mir wurde gesagt, dass ich mit mindestens einem Infekt pro Eintrittsstelle rechnen müsse. Diese Rechnung wurde aber nicht ohne meinen pingeligen Mann gemacht ;-)
Ich habe wie berichtet nach 8,5 Monaten bzw. 37 Wochen keinen einzigen Pininfekt gehabt.
Jeder Mensch, der medizinisch zu tun hat (Hausarzt, Physiotherapeutin, Apotheke, behandelnder Arzt usw.), ist ganz von den Socken, wenn ich sage, dass wir keine derartigen Komplikationen hatten.
Worauf ist das zurückzuführen? Auf absolut pingelige Wundpflege, wie ich meine. Ich kann es zwar mittlerweile nicht mehr aushalten, ohne jedesmal meinen Polster vollzuheulen, aber es zeigt ja auch Wirkung.
Also - Wie macht mein Mann die Wundpflege:
Anfangs, in den ersten Wochen, reichte es, wie es im Krankenhaus gelehrt wurde: Die Pinstellen wurden lediglich mit den Kompressen gereinigt und fertig. Nach einer halben Stunde waren wir fix und fertig mit allem.
Dann wurden die Wunden größer und veränderten sich: Sie "lebten" mehr, es trat mehr Flüssigkeit aus und dadurch bildete sich auch mehr Kruste und die Öffnungen wurden länger, größer, tiefer. Mein Mann meinte, man sah bis zum Knochen. Ich wollte es nicht wissen, also gibt´s davon auch kein Foto.
Wir mussten den Reinigungsvorgang also anpassen und erweitern, um die Dinger sauber zu bekommen. Daraus hat sich dann folgende Vorgehensweise ergeben:
Es gibt 3 Durchgänge:
1. Zuerst befreit mein Mann alle Wunden systematisch von der Kruste. Er hat dazu eine Pinzette aus der Apotheke, die permanent im Alkoholfläschchen aufbewahrt wird, um die Infektionsgefahr zu bannen. Als die Wunden noch sehr groß und tief waren, waren da auch so "Flantschger" drin, die hat er auch rausgeholt damit. Überhaupt achtet er darauf, dass da kein noch so kleines Futzerl irgendwo dranbleibt. Pingelig, wie gesagt... aber gut so. Dieser Durchgang ist für mich der schmerzhafteste. Ich hab manchmal das Gefühl, er reißt mir das Fleisch aus dem Bein. Sicher bin ich inzwischen schon hochsensibilisiert und meine Toleranz ist schon bei Null. Anfangs empfand ich das nicht so schlimm. Andererseits dauert das ja nicht lange. Das ist nur ein Durchgang und im Normalfall sind wir in guten 10 bis 15 Minuten durch mit allen. Ich pack´s halt einfach nicht mehr, das ist alles.
2. Dann putzt er die Wunden mit dem Stieltupfer aus und desinfiziert schonmal ordentlich. Das brennt. Zum Teil höllisch.
3. Jetzt wird jede Wunde bzw. Pinstelle nochmal mit den Mullkompressen mit natürlich Desinfektionmittel darauf fertig gereinigt.
Dann befreit er meinen Oberschenkel noch vom Rest des Reinigungsmittels und dann wird wieder zugemacht. Wir brauchen jetzt ca. 1 Stunde dafür.
Weitere Tipps:
# Desinfektion: Mein Mann zieht sich nicht bloß die Latexhandschuhe an, sondern:
Es wird zuerst das Tischerl mit Desi-Mittel gereinigt, wo dann das Wundenputzzeug raufgelegt wird.
Dann desinfiziert er seine Hände (mit dem Hautdesinfektionsmittel Isozid)
Dann zieht er die Handschuhe an.
Dann desinfiziert er die Handschuhe.
Und erst DANN kommt er mal in meine Nähe.
Man kann sagen was man will, aber schlecht war´s sicher nicht ;-)
# Sogar zum Einschneiden der Kompressen ohne Schlitz (es gibt auch spezielle Schlitzkompressen, aber an manchen Stellen sitzen bei mir ja mehrere Pins aneinander, da müssen wir 2 Schlitze einschneiden) hat er eine eigene Schere, die vorher in Alkohol getränkt wird.
# Man muss danach die Haut abseits der Wunden vom Desinfektionsmittel befreien. Die Haut wird sonst leicht gereizt und es können sich auch Ausschläge bilden. Das macht mein Mann mit Natrium chloratum physiologicum.
# "Wundenputzmittel" (Schleimhaut-Desinfektionsmittel): Wir benutzen hauptsächlich das braune Betaisadona (das brennt zwar wie Hölle aber ich vertrage es besser) und wechseln ab und zu mit dem Octenisept ab. Das ist angenehmer, aber von dem bekomme ich sofort Ausschlag.
# Am Morgen und Vormittag ist man schmerzresistenter. Ganz selten putzen wir morgens/vormittags, da ist das tatsächlich relativ "locker". Leider hat mein Mann aber vor dem Abend meistens keine Zeit und da gibt es schon einen haushohen Unterschied.
Das ist recht interessant, der Körper hat da wirklich so einen Biorhythmus. Wenn man auf´s Körperliche reduziert ist, kommt das ganz groß raus...
# Ich habe in der ganzen Zeit keinen Tropfen Wasser auf die Wunden gelassen.
# Wir haben 3,5 oder 4 Monate jeden Tag geputzt und ab da konsquent jeden zweiten Tag. Komme was wolle. Sogar als er zweimal einen grippalen Infekt hatte, hat er mich geputzt. Also das kann ich gar nicht hoch genug anrechnen...
# Viel Glück allen, die es noch vor sich haben! Es ist machbar!
*******************************************************************************
Und niemals vergessen: Jeder Fall ist ein eigener Fall. Ich hab auch schon davon gehört, dass manche gar nicht putzen mussten. Und auch, dass manche duschen, hab ich gehört.
Das größte Risiko bei dieser Methode sei der sogenannte Pininfekt, heißt es. Mir wurde gesagt, dass ich mit mindestens einem Infekt pro Eintrittsstelle rechnen müsse. Diese Rechnung wurde aber nicht ohne meinen pingeligen Mann gemacht ;-)
Ich habe wie berichtet nach 8,5 Monaten bzw. 37 Wochen keinen einzigen Pininfekt gehabt.
Jeder Mensch, der medizinisch zu tun hat (Hausarzt, Physiotherapeutin, Apotheke, behandelnder Arzt usw.), ist ganz von den Socken, wenn ich sage, dass wir keine derartigen Komplikationen hatten.
Worauf ist das zurückzuführen? Auf absolut pingelige Wundpflege, wie ich meine. Ich kann es zwar mittlerweile nicht mehr aushalten, ohne jedesmal meinen Polster vollzuheulen, aber es zeigt ja auch Wirkung.
Also - Wie macht mein Mann die Wundpflege:
Anfangs, in den ersten Wochen, reichte es, wie es im Krankenhaus gelehrt wurde: Die Pinstellen wurden lediglich mit den Kompressen gereinigt und fertig. Nach einer halben Stunde waren wir fix und fertig mit allem.
Dann wurden die Wunden größer und veränderten sich: Sie "lebten" mehr, es trat mehr Flüssigkeit aus und dadurch bildete sich auch mehr Kruste und die Öffnungen wurden länger, größer, tiefer. Mein Mann meinte, man sah bis zum Knochen. Ich wollte es nicht wissen, also gibt´s davon auch kein Foto.
Wir mussten den Reinigungsvorgang also anpassen und erweitern, um die Dinger sauber zu bekommen. Daraus hat sich dann folgende Vorgehensweise ergeben:
Es gibt 3 Durchgänge:
1. Zuerst befreit mein Mann alle Wunden systematisch von der Kruste. Er hat dazu eine Pinzette aus der Apotheke, die permanent im Alkoholfläschchen aufbewahrt wird, um die Infektionsgefahr zu bannen. Als die Wunden noch sehr groß und tief waren, waren da auch so "Flantschger" drin, die hat er auch rausgeholt damit. Überhaupt achtet er darauf, dass da kein noch so kleines Futzerl irgendwo dranbleibt. Pingelig, wie gesagt... aber gut so. Dieser Durchgang ist für mich der schmerzhafteste. Ich hab manchmal das Gefühl, er reißt mir das Fleisch aus dem Bein. Sicher bin ich inzwischen schon hochsensibilisiert und meine Toleranz ist schon bei Null. Anfangs empfand ich das nicht so schlimm. Andererseits dauert das ja nicht lange. Das ist nur ein Durchgang und im Normalfall sind wir in guten 10 bis 15 Minuten durch mit allen. Ich pack´s halt einfach nicht mehr, das ist alles.
2. Dann putzt er die Wunden mit dem Stieltupfer aus und desinfiziert schonmal ordentlich. Das brennt. Zum Teil höllisch.
3. Jetzt wird jede Wunde bzw. Pinstelle nochmal mit den Mullkompressen mit natürlich Desinfektionmittel darauf fertig gereinigt.
Dann befreit er meinen Oberschenkel noch vom Rest des Reinigungsmittels und dann wird wieder zugemacht. Wir brauchen jetzt ca. 1 Stunde dafür.
Weitere Tipps:
# Desinfektion: Mein Mann zieht sich nicht bloß die Latexhandschuhe an, sondern:
Es wird zuerst das Tischerl mit Desi-Mittel gereinigt, wo dann das Wundenputzzeug raufgelegt wird.
Dann desinfiziert er seine Hände (mit dem Hautdesinfektionsmittel Isozid)
Dann zieht er die Handschuhe an.
Dann desinfiziert er die Handschuhe.
Und erst DANN kommt er mal in meine Nähe.
Man kann sagen was man will, aber schlecht war´s sicher nicht ;-)
# Sogar zum Einschneiden der Kompressen ohne Schlitz (es gibt auch spezielle Schlitzkompressen, aber an manchen Stellen sitzen bei mir ja mehrere Pins aneinander, da müssen wir 2 Schlitze einschneiden) hat er eine eigene Schere, die vorher in Alkohol getränkt wird.
# Man muss danach die Haut abseits der Wunden vom Desinfektionsmittel befreien. Die Haut wird sonst leicht gereizt und es können sich auch Ausschläge bilden. Das macht mein Mann mit Natrium chloratum physiologicum.
# "Wundenputzmittel" (Schleimhaut-Desinfektionsmittel): Wir benutzen hauptsächlich das braune Betaisadona (das brennt zwar wie Hölle aber ich vertrage es besser) und wechseln ab und zu mit dem Octenisept ab. Das ist angenehmer, aber von dem bekomme ich sofort Ausschlag.
# Am Morgen und Vormittag ist man schmerzresistenter. Ganz selten putzen wir morgens/vormittags, da ist das tatsächlich relativ "locker". Leider hat mein Mann aber vor dem Abend meistens keine Zeit und da gibt es schon einen haushohen Unterschied.
Das ist recht interessant, der Körper hat da wirklich so einen Biorhythmus. Wenn man auf´s Körperliche reduziert ist, kommt das ganz groß raus...
# Ich habe in der ganzen Zeit keinen Tropfen Wasser auf die Wunden gelassen.
# Wir haben 3,5 oder 4 Monate jeden Tag geputzt und ab da konsquent jeden zweiten Tag. Komme was wolle. Sogar als er zweimal einen grippalen Infekt hatte, hat er mich geputzt. Also das kann ich gar nicht hoch genug anrechnen...
# Viel Glück allen, die es noch vor sich haben! Es ist machbar!
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Und niemals vergessen: Jeder Fall ist ein eigener Fall. Ich hab auch schon davon gehört, dass manche gar nicht putzen mussten. Und auch, dass manche duschen, hab ich gehört.
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