Mittwoch, 16. Juni 2010

Letzter Kontrolltermin - So schaut´s aus :-)

Gestern war ich bei meinem letzten "regulären" Kontrolltermin im Krankenhaus.

Nachdem ich die geplante Narkosemobilisation vom 10. Mai vorläufig zugunsten meines beruflichen Wiedereinstiegs verschoben hatte, hat sich der Termin immer weiter hinausgezögert - was letztlich super Konsequenzen hatte.

Zur Erinnerung:
  • Am 15. März ist das Teil "abgebaut" worden (so nennen die das) - das war also die Abnahme-OP. Nach 37 Wochen (!!!)
  • Dann sah es GANZ GANZ schlecht aus mit der Mobilisation.Es war anzunehmen, dass wir rein mit Physio nicht weiterkommen werden und noch eine Arthroskpopie und Narkosemobilisation (geplant für 10. Mai) brauchen werden.
  • Aus verschiedenen Gründen bin ich dann aber frühzeitig (der GKK-Chefarzt hat mich gar nicht gesund geschrieben, das musste ich dann extern erledigen) beruflich wieder eingestiegen, habe das ganze verschoben und letztendlich hat es sich doch erledigt :-)

Mein Arzt war gestern ganz begeistert und nimmt mich nun als Beispiel für andere demotivierte Patienten - hatte er mich doch als "aussichtlosen Fall" (bzgl. Wiedererlangung meiner Beweglichkeit) eingestuft, haha :D
Aber Spaß beiseite - seine Betroffenheit diesbezüglich konnte er wirklich nicht ganz vor mir verbergen :-)

Hier gibt´s ein Bild von meinem schönen neuen Knochen:


Das "Eck" sollte sich noch auswachsen, das wird schon noch dauern und ich muss aufpassen, dass mir nichts passiert - das ist doch noch eine Sollbruchstelle.
Am 28.12.2010 wieder einen Termin zum Anschauen.
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Next Steps:

Nächste Station wird der Rehaaufenthalt sein. Da das mit dem Termin beruflich jetzt schon sehr happig ist, hat mein Doc schließlich direkt dort angerufen und siehe da: auf einmal wird es möglich sein, dass ich doch noch im Juli raufkann :-)))
In den nächsten Tagen sollte ich mehr wissen.
Bitte alle ganz fest Daumen halten, dass der Termin dann auch wirklich mit dem beruflichen Timing passt. Es wär so wichtig, dass ich das machen kann und dann aber auch die Ruhe dafür habe und nicht noch "nebenbei" von der Reha aus arbeiten muss...!

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In der nächsten Zeit wird es dann einen Thread geben mit allen Röntgenbildern (jetzt hab ich alle!) und wie es mir in der Zwischenzeit gegangen ist mit dem Wiederaufbau und wie weit ich nun bin und wie es mir nun geht.
In der Diaschau rechts oben könnt ihr die Bilder schon sehen und bei Klick darauf wird man weitergeleitet zum Picasa-Webalbum.

Dienstag, 1. Juni 2010

Gute Aussichten - auf die Reha...

Soeben ist mein Antrag auf Reha bewilligt worden. Das kommt gerade richtig. Denn obwohl es mir an sich sehr gut geht und sich die meisten Leute auch darüber wundern, dass ich wieder so gut drauf bin, hatte ich gerade heute ein Tief. Weil ich doch noch etwas behindert bin, das Gehen und Mobil-sein anstrengend und manchmal auch etwas schmerzhaft ist - und meine Umwelt mir das aber gleichzeitig nicht mehr zugesteht, weil ich ja eh nur mehr mit 1 Krücke unterwegs bin und auch wieder arbeite und ja eh so gut drauf bin und alles super "läuft".
Aber nach 37 Wochen mit Fixateur zur Beinkorrektur braucht man halt doch ein bisserl länger zum Regenerieren, als wie wenn man "nur" 1, 2 Monate mal einen Ausfall hatte.

Der Termin ist zwar so gesetzt, dass das beruflich schon wieder total "happig" wird, aber die haben vor dem 10. August kein Bett frei (siehe letzter Thread). Das kam aus verschiedenen Gründen eben so. Und ich werde es aber auf jeden Fall dort machen, weil das direkt 2 km weiter von "meinem" Krankenhaus ist und mein Arzt dort auch Visite bei der Reha machen kann. Und außerdem ist es traumhaft schön :-)

Ansonsten:
Die Motorschiene wird jetzt mit Ende der Woche zurückgegeben, die Beugung ist auf 80° und ich mache jeden Tag 1 Stunde Kraft- und Dehnübungen. Und zwar morgens, bevor ich ins Büro gehe, weil ich sonst zu k.o. bin, wenn ich´s auf später verschiebe. Es ist zwar nicht leicht, diesen Wiederaufbau mit der Arbeit und dann noch den Terminen bei der Physio zu vereinbaren (es kostet ja alles Kraft und Zeit), aber es muss gehen.
Und wir stehen wieder vor einem langen Wochenende, da kann ich wieder Kraft schöpfen :-)

Donnerstag, 20. Mai 2010

9 Wochen nach der Abnahme

Was geschah bisher:

Nach der OP
erstmal das große "Down", weil ich vorerst weniger Beugung hatte als am Schluss mit dem TSF. Da waren es 45°, nach der OP vorerst an die 30°.
Dann mühevoller Aufbau, permanentes Augenemerk auf Beugung. Wenn ich nicht gerade in der Motorschiene gelegen bin, dann hab ich das Bein aus dem Bett "hängen" lassen. Das "Hängen" sah allerdings so aus, als ob ich das Bein wegstreckte. Deshalb - und auch wegen der radikalen Reduktion meines Opiates - war die Freude am Anfang eher eingeschränkt bis gar nicht vorhanden.
Die Sorge darüber, ob das je wieder wird, war größer. "Meine" 45° hatte ich zwar nach ein paar Tagen wieder erreicht, aber weiter ging dann nichts mehr.
Ich lag täglich stundenlang in der Motorschiene, brachte mit Mühe und Not 2-3° auf der Schiene weiter und sobald ich 1 Stunde pausierte, war ich wieder unten.
Dazu kamen diese sorgenvollen Blicke und Aussagen des Physiotherapeuten, dass da offenbar was drin steckt und die Aussicht, dass ich nochmal in den OP müsste für eine Arthroskopie und Narkosemobilisation, weil nirmalerweise müssten da mind. 5° pro Woche weitergehen.

Zu Hause
ging das dann erstmal so weiter. Keine großen Erfolge, dazu Schlafstörungen (bzw. hab ich fast gar nicht schlafen können) - aber psychisch ging es dann steil bergauf. Die Medikamente hab ich dann relativ rasch ganz abgesetzt, das hat gewirkt :-)
In den ersten 4 Wochen zu Hause ausschließliche Konzentration auf Flexion und Mobilisierung bzw. auch Seelenpflege. Tägliche Übungen, dazu Spaziergänge im aufblühenden Frühling.
Und dann schließlich, so 4 Wochen nach der OP hat es bei mir dann sowas wie einen "Durchbruch" gegeben. Der "Knopf", den ich in der Kniekehle hatte und weswegen ich auch schon den nächsten OP-Termin für den 10. Mai in der Tasche hatte, hat begonnen, sich zu lösen und ab 5 Wochen ca. sind dann jede Woche 5° dazu gekommen.
Jetzt bin ich bei guten 75°.

Krücken:
Vielleicht sind andere schneller, ich brauche sie noch wenn ich unterwegs bin. Allerdings soll ich inzwischen eh nur mehr mit einer aus dem Haus gehen und ich muss zugeben, das ist für mich ein ganz komisches Gefühl, das habe ich heute zum ersten Mal gemacht.
Zu Hause bin ich aber schon super mobil, brauche allenfalls am abend eine, wenn ich schon todmüde bin. Und ich kann das Bein nun so weit abwinkeln und anheben, dass ich unter Zuhilfenahme von mind. einer Krücke bereits abwechselnd Stiegen steigen kann!! :-)

Entgiftung und (Wieder-)Aufbau:
Zum besseren Abbau der ganzen Gifte, die ich über den langen Zeitraum zu mir genommen habe, habe ich mir in der Apotheke "Algentabletten" einreden lassen. Die nehme ich jetzt seit 3 Wochen und stelle nun aber um auf eine speziell auf mich abgestimmte Kräutertinktur und Homöopathie. Durch die Algentabletten habe eine ganz komische Verdauung, die weckt mich spätestens um 04.30/05.00 Uhr auf und ich muss bis 08.00 Uhr mind. 2-3 Mal aufs Klo (meistens schlafe ich dann eben gar nicht mehr ein und um 06.30 Uhr muss ich sowieso aufstehen). Ich sollte 6 Stück/Tag nehmen, habe nur 5 genommen und werde es jetzt mal mit 3 probieren, dazu die Tinktur, die ich seit gestern habe und die Globuli.

Arbeiten:
Es ist jetzt die dritte Woche zurück in der Arbeit. Wobei wir in der 2. Woche gerade ein langes 4-tägiges Wochenende hatten. Da war ich so platt, dass ich 4 Tage gar nicht aufgekommen bin. Ich hab auch keine Übungen gemacht in der Zeit. Nun, in der 3. Woche arbeite ich noch immer hauptsächlich zu Hause. Es geht nun aber wöchentlich merklich bergauf, ich mache gerade richtig große "Schübe".

Nächste Aussichten:
Am 15. Juni habe ich Kontrolltermin im Krankenhaus. Leider habe ich dort nach der OP eine Fehlinformation bekommen oder die haben das schlichtweg vergessen: Es wurde mir gesagt, dass die sich um den Reha-Antrag kümmern, weil es dort 2km weiter eine Rehastation gibt, mit der sie zusammenarbeiten.
Nachdem ich jetzt nichts mehr gehört habe, habe ich auf Nachfrage bei meinem Arzt nun erfahren, dass ich mich doch selber kümmern soll und da die auf Monate ausgebucht sind, bekomme ich frühestens ab 10. August einen Termin. Das wäre dann 5 Monate nach der Abnahme >(
Ich bin aber auf der Warteliste ab Anfang Juli und das heißt:

Daumen halten! :-)

Samstag, 8. Mai 2010

Wiedereinstieg und Fort-Schritte am Bein

Es ist Samstag und seit Montag bin ich wieder beruflich im Einsatz.
Ich war zwar nur zweimal auf Besprechungen im Büro und einmal bei einem Vernetzungstreffen, aber so als Resümee dieser Woche kann ich nur sagen: müdemüdemüdemüde...

Ich musste jeden Tag mal irgendwohin, sei es Physio, Arzt oder Büro oder auch 2 Sachen auf einmal. Auch wenn dafür oft nicht mehr als 3 oder maximal 4 Stunden nötig waren, so hat mich das körperlich doch sehr viel Kraft gekostet. Spätestens um 14.00/15.00 Uhr war ich streichfähig. Ein regelrechter "Gatsch auf der Couch"...

Die Abnahme-OP ist nun zwar fast 8 Wochen her, aber dieser Wiederaufbau dauert halt schon, wenn man so lange beeinträchtigt war.

Good News von meinem Bein und dem Onkel Doktor:
Nachdem mein Bein nun auf guten 65° Beugung ist, gibt es auch eine Planänderung bzgl. der geplanten Narkosemobilisation (die war ja ursprünlgich für den 10. Mai anberaumt und wurde dann von mir zugunsten des Wiedereinstiegs hintangestellt):
Nach telefonischer Rücksprache (und Durchgabe meiner Fortschritte) haben wir nun für den 15. Juni einen regulären Kontrolltermin in der Ambulanz vereinbart und schauen da nochmal, wie weit ich bis dahin komme. Nachdem bis dorthin noch ein paar Wochen ins Land ziehen, bin ich guter Dinge, dass wir diese OP gar nicht mehr brauchen werden :-)

Freitag, 30. April 2010

Planänderung: Wiedereinstieg

Es gibt eine Planänderung:
Ich habe mich aus verschiedenen Gründen dazu entschieden, die für den 10. Mai geplante Arthroskopie und Narkosemobilisation nach Rücksprache mit meinem Arzt und meiner Physiotherapeutin vorerst zu verschieben auf mind. Mitte Juni und stattdessen inzwischen mal mein berufliches Comeback zu machen.

Ich habe mit meiner Firma ausgemacht, dass ich ab diesem Montag, 3. Mai wieder einsteige. Allerdings zu folgenden Konditionen: Alles, was sich am PC und Telefon erledigen lässt, mache ich zu Hause und komme nur für persönliche Termine ins Büro und auf externe Einsätze (z.b. Vortragstätigkeiten usw.). Da ich auch noch eine Menge Überstunden und Urlaub ausständig habe, werde ich versuchen, "langsam" wieder einzusteigen. Ob mir das gelingen wird, werden wir noch sehen :D
Aber es wird eh nur gehen, was geht. Ich habe bereits letzten Dienstag, nach 3 Stunden wirklich netten Besprechungen im Büro schon gemerkt, dass ich mich da eh nach meinem Körper richten muss. Ich war danach so erledigt, dass mich ein Freund mit dem Auto nach Hause fahren musste.

Mein Allgemeinzustand ist im Moment so, dass es mir geistig-mental absolut super geht :-) Einzig körperlich muss ich noch aufbauen, da sich das Knie nur beschränkt abbiegen lässt und schmerzt und auch die Muskeln im OS und Knie noch mehr als ausbaufähig sind. Ich ermüde auch noch relativ rasch, v.a. wenn ich auswärts unterwegs bin. Also ist anfangs ohnehin nur möglich, entweder Büro ODER Physio an einem Tag. Das wird sich in den nächsten Wochen alles weisen, es wird mit der Zeit auch sicher besser werden und auf jeden Fall freue ich mich jetzt wieder auf alles :-)

Sonntag, 11. April 2010

Status Quo und Next Steps

Es ist jetzt 5 Wochen nach der OP, seit 3 Wochen bin ich zu Hause.

Was hat sich inzwischen getan:

Die Medikamente sind nun bis auf ein entzündungshemmendes Präparat am Abend abgesetzt.

Mein Allgemeinzustand:
Mein Allgemein- und Gefühlszustand hat sich merklich verbessert. Meine Grundstimmung ist jetzt positiv "heiter", ich bin nicht mehr so labil und leicht erreg- und reizbar. Das lag eindeutig an den Medikamenten und diesen Zustand bin ich nun wohl endlich los :-) Auch zur Freude meiner Familie ;-)
Ich gehe auch fast jeden Tag raus und spazieren. Das tut nicht nur dem Bein, sondern auch der Seele gut, der Frühling tut sein übriges und die Farbe kommt so auch ins Gesicht zurück.

Knie:
Ich bin jetzt bei guten 50° Winkel vor, bzw. 55 (bis 60)° nach physiotherpeutischer Behandlung (2x/Woche). Mache jeden Tag viele Übungen, gehe spazieren und fahre ca. 2-3 Stunden in der Motorschiene. Dafür ist jetzt mal definitiv zu wenig weitergegangen. Rein vom Messbaren her sind wir nämlich nicht mehr als 5-10° weiter, aber die Qualität der Bewegungen und die Beweglichkeit des Knies hat sich schon deutlich verbessert. Also "gefühlt" bzw. rein subjektiv sind das mind. 10°-20° mehr...

Wundenschließung und Narbenbehandlung:
Die Wunden haben sich relativ rasch geschlossen, die "Krater" werden aber noch eine Weile so bleiben, wie es ausschaut. Ich muss nun auch die Narben behandeln. Das ist ein große Überwindung - da hinzugreifen. Aber Narbengewebe ist hart und die gehen ja quer durch den OS. Also hier heißt es massieren, draufdrücken, einschmieren, kneten usw.

Kleidung...
Ja, ich genieße es sehr, wieder etwas normaler ausschauen zu können. Kleine Einschränkung: Es passt mir halt fast nichts mehr... Neulich hab ich auch den Blick auf die Waage gewagt und es sind doch ein paar Kilos dazugekommen... Meine Beine sind zwar wunderbar schlank, aber die Mitte ist rundherum gewachsen... Muss wohl ein bisserl abnehmen, wenn ich keine neue Garderobe kaufen will ;-)

Mobilität:
Ich war nun bereits 4 mal selbständig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Bus und Bim. Also mit Fix wär das wirklich allerreinstes Harakiri gewesen. Ich bin ja schon relativ gut auf den Beinen, brauche aber noch Krücken, v.a. auf weite Strecken bzw. auf der Straße. Aber ohne eine gewisse Grundstabilität wär das absolut zu vergessen. Anfangs hat´s auch mehr geschmerzt im Knie, weil die Sitze so konzipiert sind, dass die nach hinten abschüssig sind. Aber zumindest das Sitzen ist jetzt mit dem größeren Winkel schon ok. Ich nehm halt Umwege in Kauf, um nur bei End- und Großstationen umzusteigen. Da hat man mehr Zeit dafür und fällt nicht gleich um, weil die so schnell losfahren während man noch zum Platz stolpert oder mit dem Kartenautomaten rumtut... >(


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News zu den Next Steps:
Mein Termin am 20.4. (also heute) ist nach Rücksprache mit meinem Arzt gecancelled (wir sollten doch noch etwas zuwarten), dafür muss ich am 9. Mai wieder ins Krankenhaus. Am 10. Mai machen wir dann eine so genannte Narkosemobilisation (Abbiegen unter Narkose) und Arthroskopie, anschließend bleibe ich noch ein paar Tage zur Behandlung.
Dann sollte sich in diesem Bereich aber merklich etwas ändern.
Wenn nicht,.............???!!!
Doch das denke ich gar nicht. Bin zuversichtlich.

Donnerstag, 8. April 2010

Finanzielle Voraussetzungen

Bisher beiseite gelassen, sollte es doch Erwähnung finden. Einen mehrmonatigen Krankenstand inklusive finanzieller Mehrbelastung muss man sich leisten können.

In Österreich zumindest ist es so, dass Angestellte 3 Monate noch ihr altes Nettogehalt beziehen, danach jedoch nur mehr 80% des letzten Nettogehaltes von der Krankenkasse bekommen.
Dazu kommen die Mehrbelastungen für Medikamente, Physiotherapie und - wie bei mir jetzt - auch noch die Motorschiene. Bei mir wirkt sich das so aus, dass ich zwar gleich um mehr als 300 Euro weniger rausbekomme, aber dafür auch gleich um insgesamt mehr als 300 Euro mehr Fixkosten habe...! Meine Finanzsituation ähnelt nun der, die ich während meiner Abendschulzeit (mit Kind und Kegel) hatte.

Nicht eingerechnet sind hier diverse Hilfmittel, die wir in der Wohnung installiert haben (wie Haltegriffe am Klo u.dgl.) oder meine speziell von der Schwiegermuttter angefertigten Hosen sowie die Spezial-Unterhosen mit dem seitlichen Klettverschluss undundund. Rechnet man noch das Benzin für die Krankenhausfahrten und den Selbstbehalt für die Krankenhaus-Aufenthalte dazu, summiert sich das immer mehr.

Man kann das zwar schwer im Vorhinein berechnen, aber eine gewisse Rechnung sollte man auf jeden Fall anstellen.
Und vielleicht sollte man zur berechneten Mindestdauer auch gleich was draufschlagen. Ich kenne bis jetzt keinen Fall, der in der vorausgesagten Mindestzeit mit der Behandlung fertig war.


Für mich persönlich gilt trotz allem jedoch: Ich hab´s keine einzige Sekunde bereut und bin im wahrsten Sinn HEIL-froh, dass ich das machen konnte. Der Rest wird auch noch werden :-)